gefährliche und lästige Tiere am Urlaubsort

Informationen über gefährliche oder lästige Tiere am Urlaubsort , das Reiseziel der Flitterwochen

Damit Brautpaare sich am Urlaubsort, das Reiseziel ihrer Flitterwochen, wegen lästiger oder gefährlicher Tiere keine Sorgen um ihre Gesundheit und Nerven machen müssen, haben wir für sie wichtige und nützliche Informationen zusammengestellt.

Verständlicher Weise macht sich jeder Urlauber Gedanken, ob in seiner Urlaubsregion lästige, wilde oder gar giftige (gefährliche) Tiere leben. Wenn ja, sind diese für mich sogar gefährlich? Wie kann ich Vorsorge treffen, mich gegebenen Falls schützen oder mir helfen? Auf dieser Seite soll auf Tiere in Aufenthaltsbereichen von Touristen, also Hotels und Stränden, eingegangen werden. Da aber ein Großteil von Urlaubern auch einmal eine Tagestour durch beispielsweise einen Regenwald bucht, werden auch Schlangen und Spinnen in unseren Informationen mit berücksichtigt.

Man sollte sich zu allererst einmal nicht zu große Sorgen machen und ganz entspannt nachfolgende Informationen aufnehmen. Machen Sie sich folgendes einmal ganz bewusst: In der Regel ist der Mensch die größere Gefahr für die Tiere, als die Tiere für den Menschen. Es gibt nur ganz wenige gefährliche Tierarten, für die der Mensch als Beute interessant wäre. Wildtiere sind scheu und halten sich lieber in den Tiefen der Wälder auf, meiden die für sie zu lebhaften Touristenzentren. Während einer geführten Tour sollte man sich darum freuen einmal freilebende Tiere beobachten zu können.

Sicherlich ist es interessant und sehr reizvoll einmal einen fast unberührten Tropenwald zu durchstreifen und zu erkunden. Schöne Fotos beeindrucken zu Hause alle Bekannten, bleiben ein schönes Andenken. Wir empfehlen aber: sich immer einer geführten Tour anzuschließen, und sich keines Falls auf eigene Faust in unbekannte Urwälder auf ein Abenteuer mit unsicherem Ausgang zu begeben. Dorthin bekommt unter Umständen niemand so schnell Hilfe, wahrscheinlich eher gar keine. Handy-Netze enden meist vor der Waldgrenze! Erfahrene Führungskräfte sind evtl. mit einem GPS- Gerät ausgestatte, kennen die sicheren Wege und nötigen Falls die entsprechenden Schritte zur Rettung von verunfallten Personen.

Wichtige Hinweise und Informationen

Sollten Sie einmal an einer geführten Wanderung durch einen Tropenwald teilnehmen, verlassen Sie bitte niemals allein und ohne Wissen Ihrer Führung den Weg. Beim Wandern im Tropenwald sollten Sie zu Ihrem Schutz Schuhe bis über die Knöchel tragen, da Schlangen größtenteils unterhalb der Knöchel beißen. Beim Gehen fest auftreten und sich niemals an Bäumen anlehnen oder darauf setzen. Baumschlangen sind immer gefährliche und giftige Tiere! Bei einem Schlangenbiss ist immer ein Arzt zu konsultieren oder der Patient in ein Krankenhaus zu bringen. Wegen der Wahl des richtigen Serums bitte unbedingt die Schlangenart merken oder fotografieren. Zumindest sollte man sich die Färbung einprägen, um den Schlangentyp beschreiben zu können. Das hat seinen Grund: Ohne eine Identifizierung der Schlangenart und daraufhin der Wahl des richtigen Serums gibt es unter Umständen leider keine Rettung für den Patienten! Nach einem Schlangenbiss den Patienten beruhigen, damit sein Blut nicht zu schnell durch seinen Körper Richtung Herz fließt. Das gebissene Bein oder der gebissene Arm muss für den Transport des Patienten unbedingt abgebunden werden, damit sich das Schlangengift möglichst gering im Körper verteilt. Nach 30 Minuten die Abbindung für ca. 15 Sekunden lockern, dann wieder abbinden. Die letzten Verhaltensweisen sollten niemanden, erst recht nicht einem Brautpaar, Angst einflößen. Im Fall eines Falles können diese aber das Leben der/des Liebsten retten! Wenn man gar nichts weiß, steht man nur hilflos und verzweifelt daneben.

Kam es in der Vergangenheit mit Tieren zu Unfällen, hatte sich das Tier oftmals bedroht gefühlt und hatte sich verteidigt. Das kann ganz schnell einmal passieren: beim Wandern übersieht man aufgrund der perfekten Tarnfarbe die am Boden lebenden Tiere und tritt ihnen versehentlich auf den Schwanz oder auf die Füße.

Vermeiden Sie jedes Risiko in einem fremden Land, das Sie kaum kennen, denn dort wird oder kann Ihnen nicht so schnell und professionell geholfen werden wie hier in Deutschland, bzw. in Westeuropa.

In bestimmten Regionen, wie an der Australischen Ostküste, kommen beispielsweise immer und allerorts gefährliche Haie vor. Wenn dort beispielsweise jemand baden, surfen oder tauchen möchte, kann er nicht genug Vorsorge treffen oder sich ausreichend schützen. Wer absichtlich in den als gefährlich bekannten Regionen sein Vergnügen oder den besonderen Kick sucht, dem vermag niemand mehr zu helfen!

Wir möchten, dass jedes Brautpaar aus seinem Urlaubsort, das Reiseziel seiner Flitterwochen glücklich, gesund und erholt wieder nach Hause kommt.

Die folgende Liste kann leider nicht jedes lästige oder auch gefährliche Tier beinhalten, dafür gibt es zu viele!

Interessant sind schließlich nur Tiere mit denen man am wahrscheinlichsten in Kontakt kommen könnte.

Reiseziel

Haie

Krokodile

Meeres-tiere

Mücken

Quallen

Raubkatzen

Schlangen

Skorpione

Spinnen

Brasilien

Bullenhai, Orte: Recife, São Paulo, Maranhão und Pernambuco

Alligatoren, Kaimane, Krokodile, Piranhas, Zitteraal

Vierhorn Kofferfisch, Perlen Kofferfisch

Moskitos

selten: Portugiesische Galeere

Jaguar

Anakondas, Terciopelo-Lanzenotter bis zur Schauer-Klapper-schlange, Lanzenotter,

rot gestreifter blaue Pfeilgiftfrosch, Baumsteiger

Rhopalurus spezies, Tityus-Arten

Brasiliani-schen Wander-spinne, gefährlichste Spinne der Welt, aggressiv

Dominikanische Republik

kleinere, ungefährliche Arten

Leistenkrokodil

Barrakudas

Mücken

und Sandföhe

Portugie- sische Galeere, starkes Brennen

In freier Natur keine

Keine giftigen, z.B. Boa Hispaniola

unechte und echte, nicht lebensbedrohend

Vogelspinne, ist völlig ungiftig, der Biss schmerzt

Hawaii

Orte: Kahana, West Maui, North Shore, Oahu

keine

Gelbbrauner Kofferfisch, Nadelkissen Diademseeigel, Muränen, Seeigel

Moskitos

Jellyfish, Portuguese man-of-war

keine

keine

ja

ja

Kreta

Ja, Angriff unwarscheinlich

keine

Giftzangenseeigel

Tiegermücken – vorsicht!

Spiegeleiqualle, Gelbe Haarqualle

keine

Katzennatter ist giftig aber für Menschen ungefährlich

Iuridae, ihr Gift ist für Menschen ungfährlich

Blaue Einsiedlerspinne, Schwarze Witwe, Jumping Spider

Malediven

Riffhaie, haben eher Angst vor Menschen

keine

Kegelschnecke, Steinfisch, Skorpionfisch, Feuerfisch, Steckrochen, Muränen, Seeschlangen sehr selten

wenige

keine giftigen

keine

keine

nesselnde Quallen sehr selten

keine giftigen

Mallorca

Ja, Angriff unwarscheinlich

keine

Giftzangenseeigel

Mücken

Spiegelei-qualle, Gelbe Haarqualle

keine

Kapuzennatter ist giftig aber für Menschen ungefährlich

Euscorpius balearicus, Buthus Arten

große Sachspinne

Mauritius

Vor der Küste und an Flußmün-dungen, nicht in Lagunen

keine

Seeigel, Löwenfisch, Steinfisch, Rotfeuerfisch

Mücken

nach Unwettern möglich

keine

Boa, klein und ungiftig

vorhanden

vorhanden

Seychellen

Selten, Vorsicht ist immer angebracht

keine

Kugelfisch, Kegelschnecke, Grüne Krustenanemone

Mücken

nässelnde Quallen vorhanden, Portugiesische Galeere

keine

keine

vorhanden

Palmenspinne (Palmspider).

Sri Lanka

 

 

Kugelfisch, Kegelschnecke, Grüne Krustenanemone

 

 

Leoparden

 

 

 

Thailand

Inseln des Koh Samui Archipels, selten

ganz selten zu sehen: das Leistenkrokodil

weit draußen im Meer und an Korallen-riffen sehr giftig: Rotfeuer-fisch, Steinfisch, Kegel-schnecke

Moskitos, beim Stich kann die Gattung "Anopheles" den Erreger von Malaria, Gelbfieber übertragen.

ganz selten Würfel-quallen, ungiftige Nässel-quallen bewirken ein leichtes Brennen

Leoparde u. Tiger sind scheu, eigentlich nie zu sehen

Scolopender, nicht lebensge-fährlich, aber sehr schmerzhaft, sofort einen Arzt aufsuchen, mehrtägige Lähmungser-scheinung der gebissenen Körperteile.

Skorpione: deren Biss ist vergleichbar mit einem Bienen- od. Honissen-enstich, stärkere Schmerzen

Vogelspinne: deren Biss ist vergleichbar mit einem Bienen- od. Wespenstich

Obwohl alle Angaben genau geprüft wurden, kann keine Garantie für die Vollständigkeit oder Richtigkeit der Informationen übernommen werden! Für eventuell eintretende Schäden kann eine Haftung ebenfalls nicht übernommen werden. Für seine Gesundheit bleibt jeder selbst verantwortlich.

 

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